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Krankheit im Horoskop - Möglichkeiten und Grenzen der Astrologie
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- Tendenzen zu bestimmten Krankheiten
aufzeigen und so
den Arzt
bei der Suche nach der Diagnose unterstützen Jetzt werden Sie vielleicht fragen: Wie soll denn das gehen? Ich will versuchen Ihnen hierauf, durch einen kurzen Abriß der Vorgehensweise bei der Deutung, eine Antwort zu geben. Hierbei müssen wir zwei große Bereiche der Astrologie unterscheiden: 1,) Die astrologische Analyse aufgrund des
Geburtshoroskopes Etwas astrologische Theorie, zum besseren Verständnis, daher vorweg. |
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Das Geburtshoroskop, auch Radix genannt, ist eine symbolische Darstellung der Gestirnstände zum Zeitpunkt der Geburt Abb.1 Wir erkennen in dieser Darstellung die
einzelnen
Tierkreiszeichen, Planeten,
Sonne und Mond, sowie den Aszendenten und den Mondknoten, eine
Einteilung
in einzelnen Felder, auch Häuser genannt und die verschiedenen
Verbindungswinkel
der Planeten miteinander, die Aspekte. Keine Sorge, wir werden uns in
den
kommenden Erläuterungen nur mit den für unser Thema
relevanten
Faktoren beschäftigen. |
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Sicherlich haben auch Sie schon einmal Äußerungen gehört wie: "Sie sind Steinbock, dann passen Sie auf ihre Knochen, besonders die Knie auf." oder "Ach, ein Widder, dann können Sie über Kopfschmerzen wohl ein Lied singen" usw. Was hat es mit diesen Aussagen auf sich? Worauf beruhen sie? Die Antwort hierauf zu finden ist garnicht so schwer. Die Astrologie arbeitet mit Tierkreiszeichen (die übrigens nicht mit den eigentlichen Sternbildern verwechselt werden dürfen). Jedem dieser Sternzeichen ist nun eine bestimmte Körperregion zugeordnet. Aus dieser Zuordnung ergeben sich dann die Ableitungen zu gewissen Krankheitsbildern. Hier ein Auszug aus den wichtigsten Zuordnungen:
Nun wird aber oft das Tierkreiszeichen der Sonne allein gleichgesetzt mit der Tendenz zu bestimmten Krankheiten. In unserem Beispiel Sonne = Schütze = Muskelsystem, Oberschenkel, Lendengegend, Hüfte, Becken = Hüftleiden, Ischias, Rheuma, Lähmungen. Aber so einfach ist die Sache nicht. Die Astrologie ist eine KOMBINATIONSLEHRE und nur wenn mehrere Horoskopfaktoren in die gleiche Richtung weisen, können wir von einer Disposition zu bestimmten Erkrankungen bzw. Schwachstellen im Organismus sprechen. Wohlgemerkt, ich spreche von TENDENZEN, von keinen vorbestimmten, festgelegten und unausweichlichen Tatsachen. Eine solche Feststellung wäre schlichtweg Humbug. |
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Es kommt also auch noch auf weitere Horoskopfaktoren neben dem Sonnenzeichen an, um eine Richtung ablesen zu können. Dies sind einmal die Positionen der einzelnen Planeten. Jedem Tierkreiszeichen ist ein Planet als sein Herrscher zugeordnet. Dieser vertritt in seinen Wirkungen ein ähnliches Prinzip wie das zugehörige Zeichen
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| Besonders wichtig sind daneben
die Häuser.
Sie stehen
für verschiedene Lebensbereiche. Für unser Thema sind
die
Häuser 6 = Gesundheit, 8 = Krankheit, Operationen und 12 =
Krankenhausaufenthalte,
Klinikbesuche von besonderer Bedeutung. Zu beachten ist das Zeichen an
der Spitze der jeweiligen Häuser, die Position des
Tierkreisherrschers,
die Planeten in den Häusern und ihre jeweiligen Aspekte.
Das Zeichen an der entsprechenden Häuserspitze gibt uns wieder einen Bereich des Organismusses an. In unserem Beispiel bei Haus 6 erneut das Zeichen Schütze, was dessen Bedeutungen aufwertet. Jedem Tierkreiszeichen wird ja ein Planet als Herrscher zugeordnet (siehe oben). In unserem Beispiel ist daher Jupiter, als Herrscher von Haus 6 = Gesundheit wichtig. Seine Position gibt uns weiteres Hinweise. Er befindet sich gerade in Haus 12 = Krankenhaus. Der Herrscher von Haus 8 = Operationen Uranus (steht ebenfalls für Operationen) befindet sich ebenfalls in Haus 12 = Krankenhaus. Es ist also schon ziemlich wahrscheinlich, daß es zu Krankenhausaufenthalten und Operationen kommen wird. Die Stellung der einzelnen Planten in Tierkreiszeichen, Häusern und vor allem ihre Aspekte, die sie schwächen oder stärken können, bringen durch dieses Netzwerk ein deutlicheres Bild der jeweiligen Angelegenheit ans Licht. Auch der Aszendent und der Mondknoten geben hierbei entscheidende Hinweise. Weiterhin ist noch jedem einzelnen Zodiakgrad (jede Gradposition des Kreises) eine eigene Bedeutung gegeben. Diese "Organuhr" ist aber schon ein Einstieg in eine sehr differenzierte Krankheitsanalyse und für den ersten Überblick und eine allgemeine Empfehlung zur Vorbeugung etc. nicht erforderlich. |
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Bei der Prognose erhält der Astrologe seine Aussagen zum einen durch die Transite. Dies sind der Übergang und die Aspekte der laufenden Planeten über die einzelnen Horoskopfaktoren des Geburtshoroskopes. Die Transite dienen quasi als Auslöser für die jeweiligen Rahmenbedingungen des Radix. Hinzu kommt das Solar, ein Horoskopbild auf den jeweiligen Geburtstag ausgestellt. Es beschreibt die Tendenzen für das entsprechende Lebensjahr (siehe Abbildung 2) und 3. die Direktionen. Bei ihnen werden die Planeten in Bezug zum Alter vorgeschoben und ergeben so eine neue Konstellation. Es gibt hier verschiedene Methoden, die in der Grundtendenz auf der alten Regel: 1 Tag gleich einem Jahr beruhen (siehe Abbildung 3). Erst aus der Kombination all dieser Aussagen kann eine zuverlässige Prognose erstellt werden. Abb.3 Erst aus der Kombination all dieser Aussagen
kann eine
zuverlässige
Prognose erstellt werden. Die Transite schließlich nennen uns die
jeweiligen
Termine der
Auslösungen und die allgemeinen monatlichen Tendenzen mit den
günstigen
und ungünstigen Zeitphasen. |
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Sie sehen also, die Analyse ist sehr komplex und sollte gewissenhaft und sorgfältig durchgeführt werden. In den Berechnungen der einzelnen Horoskopfaktoren und Planetenstellungen ist der Computer sicherlich schneller und vorteilhaft eingesetzt. Die Deutung sollten Sie aber immer einem Astrologen überlassen, da dessen Intuition, Kombinationsfähigkeit und Erfahrung keine Maschine ersetzen kann. Es kommt ja nicht darauf an, die einzelnen Horoskopelemente wie einen Fließbandtext hintereinander aufzulisten, sondern man muß die einzelnen Horoskopfaktoren bewerten, kombinieren und je nach der Stärke der einzelnen Planeten im Horoskop gewichten, um Prioritäten setzen zu können. Zum besseren Verständnis hier einige Aussagebeispiele, die aufgrund der astroligischen Analyse und Prognose erreicht werden können, um Ihnen die praktische Anwendbarkeit zu demonstrieren. - durch gewisse Konstellationen des
Planeten Neptun kann
eine
Tendenz zu psychosomatischen Krankheiten erkannt werden. Auch eine
Neigung
zu Depressionen, bis hin zur Suizidgefahr wird angezeigt. Einige Planeten haben in Bezug auf Gesundheit/Krankheit noch eine Sonderstellung. Bei Neptuntransiten, besonders wenn dieser im Radix stark gestellt ist, kann es leicht zu Täuschungen kommen. In unserem Bereich zu Irrtümern in der Diagnose. Es empfiehlt sich daher, in solchen Zeitphasen mehrere ärztliche Meinungen einzuholen. Weiterhin ist es wichtig, zu beachten, daß unter Neptuntransiten Arzneien (bes. Psychopharmaka) oft stärker wirken als üblich. Es empfiehlt sich daher, in diesem Zeitraum besonders auf die Dosis zu achten. Mars in bestimmten Kombinationen mit Uranus und Pluto kann die Unfallneigung erheblich erhöhen und sorgt oft auch bei Operationen für unvorhergesehene Komplikationen. Besonders wichtig beim Thema Operationen ist aber der Mond. Es gibt Mondregeln, die bestimmte Zeitpunkte für eine Operation als ungünstig ausweisen. Diese Regeln können aber nur in nicht lebensnotwendigen oder nicht dringend notwendigen chirugischen Eingriffen den Termin festlegen. Hier muß man eindeutig Prioritäten setzen. Wenn eine Verzögerung eine gesundheitliche Verschlechterung mit sich bringen würde, sollte die Astrologie außenvorbleiben. Zuerst muß der Arzt entscheiden. Handelt es sich aber um eine Operation, deren Zeitpunkt in einem gewissen Zeitraum festgelegt werden kann, so sollten diese Regeln befolgt werden, da sie einen reibungsloseren Heilungsprozeß ohne unvorhergesehene Zwischenfälle und Komplikationen ermöglichen. Es gilt eben auch hier, wie bei allen Dingen, den richtigen Zeitpunkt zu wählen. Vorausgesetzt man hat überhaupt diese Wahlmöglichkeit. Die 1. Mondregel besagt, daß möglichst keine Operation zu dem Zeitpunkt durchgeführt werden sollte, wenn der Mond im Zeichen der jeweiligen Körperregion steht (siehe Tabelle 1). Weiterhin sind die einzelnen Mondphasen zu
berücksichtigen. An
Tagen um den Vollmond sollten besser keine chirurgischen Eingriffe
vorgenommen
werden. Es kann u.a. zu starken Blutungen kommen. Am günstigsten
gilt
die Phase des abnehmenden Mondes.Aus der Kombination dieser Regeln
ergibt
sich nun folgende Faustregel: Ungünstig Note 5 - Günstig Note
1:
Kennt man die persönlichen Geburtsdaten
(Geburtstag,
Geburtszeit
und Geburtsort) des Patienten, sind seine Transite für den in
Frage
kommenden Zeitraum mit zu berücksichtigen. Global kann hierbei
gesagt
werden, daß Jupiter den Heilungsprozeß begünstigt,
Saturn
ihn eher hemmt und disharmonische Transite von Mars, Uranus und Pluto
die
Gefahr von Komplikationen erhöhen. Es ist allenfalls möglich, in den Horoskopen (besonders den Solaren) der Familienangehörigen den Verlust eines Familienmitgliedes zu sehen. Die Frage ist aber wirklich, ob dies nützlich ist. Und man sollte sehr genau überprüfen, ob man Fragen hierzu beantworten kann. Ich für meine Person lehne solche Aufträge grundsätzlich ab. Dies war nun ein kleiner Querschnitt über die Möglichkeiten und Grenzen der Astrologie im Zusammenhang mit Gesundheit/Krankheit. Es konnten nicht alle Aspekte dieses weiten Feldes berücksichtigen werden, das würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Ich hoffe aber, daß ich Ihnen dennoch einen Eindruck davon vermitteln konnte, welche Hilfe die Astrologie auch auf diesem Gebiet sein kann. |
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